Warum erzähle ich Dir diese Geschichte? Weil diese Geschichte ein schönes Beispiel dafür ist, dass unsere Vorstellung häufig mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Misstrauisch zu sein, bedeutet nichts anderes, als die Vorstellung zu haben, dass etwas Negatives passiert. Wer misstrauisch ist, befindet sich in einem Zustand der Angst. Angst zu haben, bedeutet etwas Schlimmes zu erwarten.
Hallo! Ich kann verstehen dass du verunsichert bist aber wie wäre es damit, dass du ihn beim nächsten Tierarztbesuch in ein Gespräch verwickelst und so heraus findest ob er überhaupt noch zu haben ist. Du könntest ihm ein Kompliment machen wie 'Ihre Frau kann sich glücklich schätzen einen so erfahrenen Tierarzt an der Seite zu haben'. Das wäre eine gute Möglichkeit zu testen ob er Single ist oder nicht. Achte auf seine Reaktion. Wenn er keine Freundin hat, kannst du ihm ja weitere Fragen stellen, wie z.B ob er neben seinem Beruf noch Zeit für andere Dinge hat oder ob es arg stressig ist. Keine zu privaten Themen. Wenn es gut läuft, kannst du ihn ja fragen, ob es möglich wäre, ihn außergeschäftlich zu kontaktieren. Versuche selbstbewusst an die Sache ran zu gehen, dann wird das schon! 

Ein „Gewinn“ liegt darin, nicht mit dem Finger auf sich selbst zeigen zu müssen. Im Sinne von: „Solange ich an ihm festhalte, kann ich ihn für mein Leid verantwortlich machen. Er ist das Problem. Nicht ich!“ Diese innere und abwertende Haltung lenkt uns davon ab, uns selber weiter zu entwickeln und die Erkenntnis zuzulassen, dass wir für einen großen Teil unsers Glückes selber verantwortlich sind. 

Wenn aus Jungs einmal Männer werden, dann lernen sie Frauen zu gefallen. Das fängt bei der Mutter, Großmutter, Lehrerin und anderen Frauen in ihrer Umgebung an. Wenn er aber dann mal nicht das Gefühl hat, dass er einer Frau gefällt dann passiert folgendes: Er versucht alles, um sich selbst vor diesem Gefühl des Versagens zu schützen. Es macht ihn wütend und aggressiv und er kann mit diesen Gefühlen nicht umgehen. Um nicht wieder mit seinem Versagen konfrontiert zu werden zieht er sich zurück und hängt lieber mit seinen Kumpels ab.
# 12 Etwas stört ihn. Es könnte sein, dass es nicht einmal mit dir verwandt ist. Vielleicht hat er sich mit seiner Mutter gestritten oder sein Chef hat es ihm schwer gemacht. Punkt ist, Männer sind beschissen in der Kommunikation. Also, das könnte nichts mit dir zu tun haben. Er ist jedoch zu sehr damit beschäftigt, seine Emotionen zu verinnerlichen, und er versteckt sich in sich selbst. Also, hier bist du und flippst aus, dass er nicht auf dich steht. Also, rede mit ihm.
Ein anderer Sinn ergibt sich aus dem Gedanken: Wenn ich ihn nicht haben kann, nehme ich wenigstens die Sehnsucht nach ihm. Alles besser als nichts. Denn wenn ich mir die Hoffnung und Sehnsucht erhalte, muss ich (noch) keinen Verlust betrauern. Das ist ein Schutzmechanismus der Seele, wenn die Realität noch nicht verkraftet werden kann und noch kein neuer Lösungsweg entwickelt wurde.
Ja, kenne ich auch. Einmal war es ein "Bindungsunfähiger", der sich gerne immer wieder auf ein bisschen Getändel einlassen wollte, aber nicht mehr - ein ewiges Hoffen und Enttäuschtwerden.. Da bin ich nur auf die ungewöhnliche Tour herausgekommen, indem ich bewusst nach einem anderen Mann gesucht habe (wovon ja eigentlich total abgeraten wird und was auch für mich total untypisch ist). Es hat geklappt.
Das ist in der Tat mehr als ernüchternd. Wenn es nur um Sex ginge, wäre das vielleicht einfacher zu verkraften als die Suche nach Romantik und Flimmern. Aber letztlich werden wir alle auch zugeben müssen, dass uns in längeren Beziehungen einfach das Aufregende, Neue fehlt. Der langjährige Partner ist halt bekannt und gewohnt. Helen Croydon sagt: "Traurig aber wahr: Zu viel Vertrautheit kann die Leidenschaft abklingen lassen. Und das, obwohl wir uns alle danach sehnen, mit jemandem wirklich vertraut und nah zu sein. Kleiner Trost: Es ist gar nicht so schwer, die eigene Partnerschaft wieder wegzubringen von gemeinsamen Fernsehabenden in Jogginghose, Haushaltsplänen und Kuschelromantik in Socken."
# 4 Es gibt keine Verfolgungsjagd. Männer lieben es, verfolgt zu werden und Frauen zu jagen. Es ist alles ein Spiel. Wenn ihr beide zusammen seid, ist die Jagd beendet - er hat gewonnen. Aber jetzt ist er gelangweilt. Außerdem weiß er auch, dass du da sein wirst, wenn er dich braucht. Also, er zieht sich zurück, um dich auf den Seitenbrenner zu setzen, bis er dich braucht. Also musst du sicherstellen, dass er dich nicht kriegt.
Wir alle haben gute und schlechte Phasen in unserer Beziehung. Das ist ganz normal. Und es wäre zu einfach, in solchen Momenten direkt an der kompletten Beziehung und der Liebe zu zweifeln. Aber es verwundert auch wenig, dass dies trotzdem einer der Hauptgründe für Männer ist, ihr Glück woanders zu suchen und fremdzugehen. Helen Croydon sagt: "Es ist ziemlich dumm, wenn sich jemand, der Probleme in der Beziehung hat, in eine Affäre stürzt. Man lenkt damit die Aufmerksamkeit kurzzeitig auf den neuen Menschen und meint so die eigenen Probleme lösen zu können." All diese Energie, die in den Seitensprung gesteckt wird, könnte besser zur Rettung der Beziehung genutzt werden. Das würde langfristiger helfen als ein schnelles Abenteuer.
Viele Männer unterliegen dem Irrglauben, dass sie ihre Persönlichkeit verlieren, wenn sie eine Beziehung eingehen. Sie glauben sie müssten ein Opfer bringen und einen hohen Preis mit diesen „Einschränkungen“ zahlen. Eine Beziehung bedeutet für sie der Verlust der Freiheit. Am meisten macht ihnen Angst, die Zeit dann am meisten mit IHR zu verbringen. Das schränkt ihre Selbstständigkeit ein. Sie gehen nicht davon aus, dass es auch Kompromisse gibt und man gerne mit dem Partner zusammen ist. Wohlgemerkt will auch die Frau mal ihre Ruhe haben…
×